Reinigungsroboter übernehmen wiederkehrende Aufgaben auf größeren und gut befahrbaren Bodenflächen. Je nach Modell saugen, kehren, wischen oder schrubben sie weitgehend selbstständig und orientieren sich dabei anhand zuvor eingerichteter Karten und Routen. So lassen sich regelmäßige Reinigungsabläufe zuverlässig automatisieren, ohne dass jede Fläche dauerhaft von einer Reinigungskraft begleitet werden muss. Das schafft Freiräume im Arbeitsalltag und hilft dabei, vorhandene Kapazitäten gezielter einzusetzen.
Mehr Zeit für anspruchsvolle Aufgaben
Während der Roboter planbare Flächenreinigungen übernimmt, können sich Mitarbeiter auf Ecken, Sanitärbereiche, Treppen oder andere manuelle Aufgaben konzentrieren.
Gleichbleibende Reinigungsabläufe
Festgelegte Routen und Reinigungsprogramme sorgen dafür, dass Flächen regelmäßig, nachvollziehbar und mit einer konstanten Arbeitsweise bearbeitet werden.
Flexible Unterstützung im Alltag
Reinigungsroboter lassen sich zu geeigneten Zeiten einsetzen und unterstützen auch dann, wenn Personal knapp ist oder zusätzliche Reinigungsdurchgänge notwendig werden.
Unsere Reinigungsroboter
Gausium Omnie

Der Gausium Omnie kombiniert Schrubb- und Wischfunktion in einem Gerät und erreicht eine Reinigungsleistung von bis zu 3.600 m² pro Stunde. Leistungsstarke Bürsten und ein großer Wassertank ermöglichen eine effiziente Reinigung auch auf stark frequentierten Flächen in Industrie, Logistik und Einzelhandel. Dabei erkennt das System trockene und nasse Verschmutzungen mithilfe KI-gestützter Objekterkennung und bearbeitet sie gezielt. Ein 3D-LiDAR mit 360°-Abdeckung sorgt selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen für eine zuverlässige Navigation, während die Rundum-Kamera eine präzise Situationswahrnehmung und Hindernisvermeidung unterstützt.
Abmessungen / Gewicht: 810 × 700 × 1.070 mm / 157 kg
Schrubbbreite: 520 mm
Steigfähigkeit: 8 %
Max. Fahrgeschwindigkeit: 1,4 m/s
Min. Durchgangsbreite: 800 mm
Mindest-Wendekreis: 1.100 mm
Laufzeit: bis zu 3 h
Ladezeit: ca. 2 h
Sensorik: 3D/2D LiDAR & Kameras
Gausium Phantas

Der Gausium Phantas ist ein besonders kompakter Bodenreinigungsroboter für den professionellen Einsatz und vereint vier Reinigungsmodi in einem Gerät. KI-gestützte Objekterkennung identifiziert Verschmutzungen in Echtzeit und ermöglicht eine gezielte Auto-Spot-Reinigung – genau dort, wo sie benötigt wird. Das spart Wasser, Energie und Reinigungsmittel. In Verbindung mit der optionalen Docking-Station arbeitet der Phantas weitgehend autonom: Er lädt sich selbstständig auf, füllt Frischwasser nach und entleert Schmutzwasser. So ist ein zuverlässiger 24/7-Betrieb mit minimalem manuellem Aufwand möglich – ideal für Büros, Hotels, Restaurants und Einzelhandelsflächen.
Abmessungen / Gewicht: 540 × 440 × 617 mm / 53 kg
Schrubbbreite: 330 mm
Steigfähigkeit (Reinigung): 5,2 %
Max. Fahrgeschwindigkeit: 0,8 m/s
Min. Durchgangsbreite: 600 mm
Mindest-Wendekreis: 750 mm
Laufzeit: 4–4,5 h (Schrubben)
Ladezeit: ca. 2 h
Sensorik: 2× LiDAR & 1 Kamera
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Was sind die Vorteile von Reinigungsrobotern?
Wiederkehrende Flächenarbeiten automatisieren
Große, freie Bodenflächen müssen häufig nach denselben Abläufen gereinigt werden. Ein Reinigungsroboter übernimmt diese Routinen selbstständig und fährt die eingerichteten Bereiche systematisch ab. Dadurch sinkt der manuelle Aufwand für zeitintensive Standardarbeiten.
Körperliche Belastung reduzieren
Lange Laufwege, monotone Bewegungsabläufe und das Schieben schwerer Reinigungsmaschinen können auf Dauer anstrengend sein. Der automatisierte Einsatz entlastet Mitarbeiter bei genau diesen Aufgaben und trägt zu ergonomischeren Arbeitsabläufen bei.
Vorhandenes Personal gezielter einsetzen
Reinigungsroboter ersetzen nicht jede manuelle Tätigkeit. Sie übernehmen jedoch gut planbare Aufgaben, sodass Mitarbeiter mehr Zeit für Bereiche haben, in denen Erfahrung, Sorgfalt und persönliche Kontrolle weiterhin unverzichtbar sind.
Zusätzliche Reinigungsdurchgänge ermöglichen
Bei hohem Besucheraufkommen, starker Verschmutzung oder besonderen Anforderungen kann der Roboter ergänzende Fahrten übernehmen. So lassen sich Reinigungsintervalle erhöhen, ohne jede zusätzliche Runde vollständig personell abdecken zu müssen.
Arbeitsabläufe besser planbar machen
Definierte Zeitpläne, Routen und Programme schaffen klare Strukturen. Unternehmen behalten leichter den Überblick darüber, welche Bereiche gereinigt wurden, welche Aufgaben noch offen sind und wann der nächste Einsatz vorgesehen ist.
Das leisten moderne Reinigungsroboter
Automatische Navigation
Mithilfe von Sensoren, Kameras oder Lasertechnik erfasst der Roboter seine Umgebung und bewegt sich selbstständig entlang der eingerichteten Reinigungsbereiche.
Digitale Kartierung
Vor dem Einsatz werden die vorgesehenen Flächen erfasst und als digitale Karte hinterlegt. Darin lassen sich Reinigungszonen, Sperrbereiche und individuelle Routen definieren.
Hinderniserkennung
Personen, Möbelstücke und andere Hindernisse werden während der Fahrt erkannt. Der Roboter reduziert seine Geschwindigkeit, hält an oder plant eine alternative Route.
Verschiedene Reinigungsprogramme
Je nach Modell stehen Funktionen wie Saugen, Kehren, Trockenwischen, Nasswischen oder Scheuersaugen zur Verfügung. Reinigungsintensität und Fahrgeschwindigkeit können häufig angepasst werden.
Zeit- und Einsatzplanung
Reinigungsfahrten lassen sich für bestimmte Uhrzeiten, Wochentage oder Zeitfenster planen. Dadurch kann der Roboter beispielsweise außerhalb stark frequentierter Nutzungszeiten arbeiten.
Dokumentation der Reinigung
Abhängig vom eingesetzten System lassen sich absolvierte Routen, gereinigte Flächen, Laufzeiten und mögliche Unterbrechungen nachvollziehen und auswerten.
Häufige Fragen zu Reinigungsrobotern
Reinigungsroboter werfen vor der Anschaffung oft ganz praktische Fragen auf – von den räumlichen Voraussetzungen bis zum Aufwand im täglichen Betrieb. Die wichtigsten Antworten haben wir hier für Sie zusammengefasst.
Reinigungsroboter spielen ihre Stärken vor allem auf größeren, zusammenhängenden und gut befahrbaren Bodenflächen aus. Dazu gehören beispielsweise breite Flure, Eingangsbereiche, Verkaufs- und Ausstellungsflächen, Lagergänge, Kantinen, Veranstaltungsräume oder andere offene Bereiche mit wiederkehrendem Reinigungsbedarf. Je weniger kleinteilig und zugestellt eine Fläche ist, desto effizienter kann der Roboter arbeiten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Räume vollständig leer sein müssen. Moderne Systeme erkennen Möbel, Personen und temporäre Hindernisse und reagieren entsprechend. Entscheidend ist vielmehr, dass ausreichend breite Fahrwege vorhanden sind und der Boden keine für das gewählte Modell ungeeigneten Schwellen, Stufen oder starken Steigungen aufweist. Auch die Bodenart spielt eine Rolle: Je nach Roboter können Hartböden, Teppichflächen oder unterschiedliche Beläge gereinigt werden. Vor der Auswahl sollte deshalb genau geprüft werden, welche Flächen vorhanden sind, wie stark sie verschmutzen und welche Reinigungsverfahren benötigt werden.
Ein Reinigungsroboter ist in der Regel keine vollständige Alternative zu menschlichen Reinigungskräften, sondern eine gezielte Unterstützung. Besonders gut lassen sich gleichmäßige und wiederkehrende Flächenarbeiten automatisieren, etwa das Saugen, Kehren, Wischen oder Scheuersaugen größerer Bodenbereiche. Andere Aufgaben bleiben weiterhin manuell notwendig. Dazu gehören zum Beispiel die Reinigung von Sanitäranlagen, Treppen, Ecken, Möbeln, Glasflächen oder schwer zugänglichen Bereichen. Auch bei außergewöhnlichen Verschmutzungen ist häufig menschliche Erfahrung gefragt. Der eigentliche Vorteil liegt deshalb in einer sinnvolleren Aufgabenverteilung: Der Roboter übernimmt planbare Routinen, während sich Mitarbeiter auf Arbeiten konzentrieren können, bei denen Genauigkeit, Flexibilität und ein geschulter Blick entscheidend sind. Das kann den Zeitdruck reduzieren, körperlich belastende Tätigkeiten verringern und vorhandene Personalressourcen besser nutzbar machen. Gerade bei knappen Kapazitäten entsteht so eine spürbare Entlastung, ohne dass Qualität und persönliche Kontrolle verloren gehen.
Moderne Reinigungsroboter verfügen über verschiedene Sensoren und Sicherheitssysteme, mit denen sie ihre Umgebung fortlaufend erfassen. Je nach Modell kommen unter anderem Laserscanner, Kameras, Ultraschallsensoren, Stoßsensoren oder Tiefenerkennungssysteme zum Einsatz. Erkennt der Roboter eine Person, ein Möbelstück oder ein anderes Hindernis, verringert er seine Geschwindigkeit, hält an oder umfährt den Bereich. Zusätzlich lassen sich feste Sperrzonen definieren, die der Roboter nicht befahren darf. Dazu können beispielsweise Treppenabgänge, besonders sensible Bereiche oder vorübergehend gesperrte Flächen gehören. Trotzdem ist eine sorgfältige Einrichtung entscheidend. Wege sollten geprüft, mögliche Gefahrenstellen berücksichtigt und die Reaktionen des Roboters unter realen Bedingungen getestet werden. Auch Mitarbeiter sollten wissen, wie sie sich im Umfeld des Geräts verhalten und wie es bei Bedarf gestoppt wird. Wird das System fachgerecht geplant, eingerichtet und eingewiesen, lässt es sich in vielen Fällen sicher in bestehende Betriebsabläufe integrieren.
Der Aufwand hängt von der Größe und Komplexität der Fläche sowie vom ausgewählten Modell ab. Zu Beginn werden die räumlichen Gegebenheiten geprüft und die vorgesehenen Einsatzbereiche festgelegt. Anschließend erfasst der Roboter die Flächen oder erhält eine digitale Karte, auf deren Grundlage Reinigungszonen, Routen, Sperrbereiche und geeignete Zeitfenster eingerichtet werden. Danach folgen Testfahrten. Dabei wird kontrolliert, ob Hindernisse zuverlässig erkannt werden, alle relevanten Bereiche erreichbar sind und das gewünschte Reinigungsergebnis erzielt wird. Häufig müssen Einstellungen wie Geschwindigkeit, Wassermenge, Bürstendruck oder Reinigungsintensität noch fein abgestimmt werden. Die eigentliche Bedienung ist nach einer guten Einweisung meist unkompliziert. Wichtig ist allerdings, die Einführung nicht auf das bloße Einschalten des Geräts zu reduzieren. Erst eine saubere Planung und Anpassung an den konkreten Einsatzort sorgen dafür, dass der Roboter zuverlässig arbeitet und im Alltag tatsächlich entlastet.
Auch ein weitgehend autonomer Reinigungsroboter benötigt regelmäßige Kontrolle und Pflege. Dazu gehören beispielsweise das Befüllen und Entleeren von Frisch- und Schmutzwassertanks, das Reinigen von Bürsten und Abziehlippen, das Entfernen aufgenommener Fremdkörper sowie der Austausch von Verschleiß- und Verbrauchsteilen. Je nach Modell können einzelne Schritte automatisch durch eine Servicestation übernommen werden, vollständig wartungsfrei ist das System jedoch nicht. Zusätzlich sollte regelmäßig geprüft werden, ob die eingerichteten Flächen und Routen noch zur tatsächlichen Raumnutzung passen. Werden Möbel umgestellt, Wege dauerhaft verändert oder neue Bereiche ergänzt, kann eine Anpassung der Karte notwendig sein. Auch Fehlermeldungen oder Unterbrechungen sollten nicht einfach ignoriert werden. Sinnvoll ist daher, klare Zuständigkeiten festzulegen: Wer startet die Reinigung, wer kontrolliert das Ergebnis, wer kümmert sich um Verbrauchsmaterialien und wer ist bei technischen Fragen Ansprechpartner? Mit einfachen, festen Abläufen lässt sich der tägliche Aufwand gering halten.
Ob sich ein Reinigungsroboter wirtschaftlich lohnt, hängt nicht allein vom Kaufpreis ab. Entscheidend ist, wie häufig das Gerät eingesetzt werden kann, welche Flächen es übernimmt und wie viel manueller Aufwand dadurch tatsächlich entfällt. Besonders sinnvoll ist der Einsatz dort, wo größere Bereiche regelmäßig nach ähnlichen Abläufen gereinigt werden. Hier kann der Roboter viele Arbeitsstunden übernehmen oder parallel zum vorhandenen Personal arbeiten. Neben direkten Zeitersparnissen spielen weitere Faktoren eine Rolle: körperliche Entlastung, besser planbare Reinigungsintervalle, zusätzliche Durchgänge und eine gleichmäßigere Bearbeitung der Flächen. Auch Personalengpässe oder schwer zu besetzende Zeitfenster können die Wirtschaftlichkeit beeinflussen. Eine pauschale Amortisationszeit lässt sich deshalb nicht seriös nennen. Grundlage sollte immer eine Bedarfsanalyse sein, bei der Flächengröße, Reinigungsaufwand, Personalkosten, Einsatzzeiten, Betriebskosten und erwartete Auslastung gegenübergestellt werden. So wird schnell sichtbar, ob und unter welchen Bedingungen sich die Investition rechnet.
Grundsätzlich ist das möglich, sofern die räumlichen Bedingungen und das gewählte Modell dafür geeignet sind. Reinigungsroboter erkennen Personen und Hindernisse und können ihre Fahrweise an eine veränderte Umgebung anpassen. In stark frequentierten Bereichen kann der Einsatz während des laufenden Betriebs jedoch langsamer und weniger effizient sein, da der Roboter häufiger stoppen, ausweichen oder seine Route neu berechnen muss. Hinzu kommen mögliche Einschränkungen durch Geräuschentwicklung, nasse Bodenflächen oder temporär abgestellte Gegenstände. Deshalb lohnt sich eine genaue Zeitplanung. Oft ist es sinnvoll, stark genutzte Flächen vor Öffnung, nach Betriebsschluss oder in ruhigeren Zeitfenstern reinigen zu lassen. Andere Bereiche können durchaus parallel zum Tagesgeschäft bearbeitet werden. Die optimale Lösung besteht häufig aus mehreren abgestimmten Einsatzzeiten. So arbeitet der Roboter dort, wo gerade genügend Platz vorhanden ist, und stört weder Mitarbeiter noch Besucher unnötig.
Reinigungsroboter arbeiten auf Grundlage digitaler Karten und definierter Reinigungsbereiche. Kleinere, kurzfristige Veränderungen wie verschobene Stühle, abgestellte Kartons oder einzelne Personen erkennt das Gerät üblicherweise selbst und umfährt sie. Bei dauerhaften Änderungen kann jedoch eine Anpassung notwendig werden. Werden beispielsweise Wände eingezogen, Möbelgruppen vollständig neu angeordnet, Türen dauerhaft geschlossen oder neue Bereiche zugänglich gemacht, stimmen die bisherigen Routen möglicherweise nicht mehr optimal mit der tatsächlichen Umgebung überein. Je nach System können Karten direkt am Gerät, über eine App oder durch einen Servicetechniker angepasst werden. Wichtig ist, Veränderungen frühzeitig zu berücksichtigen. Andernfalls können Flächen ausgelassen werden, Wege unnötig lang ausfallen oder der Roboter an wiederkehrenden Hindernissen stoppen. Eine regelmäßige Überprüfung der eingerichteten Zonen hilft, die Leistung dauerhaft stabil zu halten. Gerade in flexibel genutzten Räumen lohnt es sich, von Anfang an auf einfach anpassbare Karten und Programme zu achten.
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