Logistik- und Lieferroboter transportieren Materialien, Waren, Speisen oder andere Gegenstände selbstständig zwischen festgelegten Stationen. Sie orientieren sich anhand digitaler Karten, erkennen Hindernisse und steuern ihre Ziele auf zuvor eingerichteten Routen an. Damit übernehmen sie vor allem wiederkehrende Wege, die im Arbeitsalltag viel Zeit binden – zuverlässig, planbar und passend zu den vorhandenen Abläufen.
Laufwege deutlich reduzieren
Der Roboter übernimmt regelmäßige Transportstrecken und schafft Mitarbeitern mehr Zeit für fachliche, organisatorische und persönliche Aufgaben.
Abläufe verlässlich unterstützen
Definierte Ziele, Routen und Aufträge sorgen dafür, dass wiederkehrende Lieferungen nachvollziehbar und gleichmäßig durchgeführt werden.
Kapazitäten flexibel erweitern
Bei hohem Arbeitsaufkommen oder personellen Engpässen stellt der Roboter zusätzliche Transportleistung bereit, ohne bestehende Teams unnötig zu belasten.
Unsere Liefer- & Logistikroboter
PUDU T600

Der PUDU T600 ist für autonome Schwerlasttransporte in Produktion, Lager und Intralogistik ausgelegt. Mit einer Nutzlast von bis zu 600 Kilogramm transportiert er Paletten, Wagen und schwere Materialien zuverlässig durch dynamische Arbeitsbereiche. Die Kombination aus VSLAM und LiDAR-SLAM ermöglicht eine präzise Navigation, während Bediengriff und Touchscreen auch manuelle Eingriffe und flexible Prozessanpassungen erlauben. Genaues Andocken, intelligentes Verkehrsmanagement sowie die Anbindung an Aufzüge, Türen und Fördertechnik unterstützen durchgängige Materialflüsse. Mit bis zu zwölf Stunden Laufzeit, Schnellladung und VDA5050-Kompatibilität eignet sich der T600 auch für mehrschichtige und skalierbare Logistikkonzepte.
Abmessungen / Gewicht: 960 × 500 × 1350 mm / 112 kg. Nutzlast 600 kg
Geschwindigkeit: 0,2–1,2 m/s
Mindest-Durchfahrtsbreite: 70 cm
Laufzeit: bis 12 h ohne Last
Überwindet: 10 mm Stufen und 35 mm Fugen
Unterstützt: VDA5050, Rack-Group-Recognition, Aufzug-Priorisierung sowie Auto-Recharge und Batterietausch
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So entlasten Logistik- und Lieferroboter
Wiederkehrende Transportwege übernehmen
Viele interne Abläufe bestehen aus kurzen, aber regelmäßig anfallenden Wegen. In der Summe binden sie viel Arbeitszeit. Ein Logistikroboter übernimmt diese Fahrten selbstständig und bringt Materialien, Waren oder andere Gegenstände an zuvor festgelegte Ziele.
Mitarbeiter von Unterbrechungen entlasten
Ein spontaner Transport reißt Mitarbeiter häufig aus ihrer eigentlichen Aufgabe. Übernimmt der Roboter planbare Lieferungen, können Arbeitsabläufe konzentrierter fortgeführt werden – ohne ständig zwischen verschiedenen Tätigkeiten wechseln zu müssen.
Transporte besser planbar machen
Aufträge, Ziele und Routen lassen sich klar definieren. Dadurch entstehen nachvollziehbare Abläufe, die sich leichter organisieren und bei Bedarf an unterschiedliche Tageszeiten oder Anforderungen anpassen lassen.
Körperliche Belastungen reduzieren
Regelmäßiges Tragen, Schieben und Zurücklegen langer Wege kann auf Dauer anstrengend sein. Der Roboter übernimmt geeignete Transporte und verringert damit die körperliche Belastung im Arbeitsalltag.
Zusätzliche Transportkapazitäten schaffen
Bei höherem Aufkommen, wechselnden Spitzenzeiten oder knapper Personalbesetzung kann ein Roboter ergänzende Aufgaben übernehmen. So lassen sich Transportleistungen erweitern, ohne alle zusätzlichen Wege manuell abdecken zu müssen.
Prozesse verlässlich miteinander verbinden
Logistik- und Lieferroboter stellen eine direkte Verbindung zwischen festgelegten Übergabe-, Lager- und Zielpunkten her. Dadurch können einzelne Arbeitsschritte besser aufeinander abgestimmt und unnötige Wartezeiten reduziert werden.
Das leisten moderne Logistik- und Lieferroboter
Autonome Navigation
Der Roboter orientiert sich mithilfe von Sensoren, Kameras oder Lasertechnik selbstständig in den eingerichteten Bereichen. Er steuert definierte Ziele an und passt seine Route an die aktuelle Umgebung an.
Hindernis- und Personenerkennung
Personen, Möbel und andere Gegenstände werden während der Fahrt erkannt. Der Roboter reduziert seine Geschwindigkeit, hält an oder umfährt das Hindernis, sofern die räumlichen Bedingungen dies zulassen.
Flexible Transportmodule
Je nach Modell stehen offene Ablageflächen, Regale, Tabletts, Schubladen oder geschlossene Fächer zur Verfügung. Dadurch lassen sich unterschiedliche Gegenstände passend zur jeweiligen Aufgabe transportieren.
Individuelle Ziele und Routen
Übergabepunkte, Räume, Arbeitsbereiche und Stationen können als feste Ziele hinterlegt werden. Mitarbeiter wählen den gewünschten Auftrag aus, während der Roboter den Transportweg selbstständig übernimmt.
Mehrere Aufträge nacheinander
Viele Systeme können mehrere Ziele in einer festgelegten Reihenfolge anfahren. So lassen sich verschiedene Lieferungen bündeln und Transportwege effizient miteinander verbinden.
Automatische Rückkehr zur Ladestation
Nach Abschluss seiner Aufgaben oder bei niedrigem Akkustand fährt der Roboter je nach Modell selbstständig zu seiner Ladestation zurück. Das reduziert den manuellen Aufwand im laufenden Betrieb.
Häufige Fragen zu Logistikrobotern
Logistik- und Lieferroboter können wiederkehrende Transportwege deutlich vereinfachen. Ob sich ein Einsatz lohnt, hängt jedoch von den vorhandenen Abläufen, den räumlichen Bedingungen und den zu transportierenden Gegenständen ab.
Logistik- und Lieferroboter eignen sich vor allem für regelmäßig wiederkehrende Transporte innerhalb von Gebäuden oder klar abgegrenzten Bereichen. Sie bringen Materialien, Waren, Speisen, Unterlagen, Werkzeuge oder andere geeignete Gegenstände zwischen festgelegten Übergabe- und Zielpunkten. Je nach Modell können offene Ablageflächen, mehrere Ebenen, geschlossene Fächer oder individuell angepasste Aufbauten genutzt werden. Besonders sinnvoll ist der Einsatz, wenn Mitarbeiter täglich dieselben Wege zurücklegen und dadurch immer wieder aus ihren eigentlichen Aufgaben herausgerissen werden. Der Roboter übernimmt diese planbaren Strecken selbstständig, während das Be- und Entladen in der Regel durch Mitarbeiter erfolgt. Nicht jede Transportaufgabe lässt sich automatisieren. Sehr schwere, sperrige, empfindliche oder besonders sicherheitskritische Güter können spezielle Anforderungen stellen. Deshalb sollte vor der Auswahl genau geprüft werden, welche Gegenstände transportiert werden, wie häufig die Fahrten stattfinden und welche Übergabepunkte sinnvoll eingerichtet werden können.
Logistikroboter sind in den meisten Fällen als Unterstützung und nicht als vollständiger Ersatz für Mitarbeiter gedacht. Sie übernehmen vor allem standardisierte Wege, die regelmäßig anfallen und sich eindeutig planen lassen. Das können beispielsweise Transporte zwischen einem Lager, verschiedenen Arbeitsbereichen, einer Ausgabe oder festgelegten Übergabestationen sein. Tätigkeiten wie das Zusammenstellen von Waren, die Kontrolle der Lieferung, das fachgerechte Beladen oder die persönliche Übergabe bleiben häufig weiterhin bei den Mitarbeitern. Der Vorteil liegt in der Aufgabenteilung: Der Roboter fährt, während sich das Team auf Tätigkeiten konzentriert, für die Erfahrung, Aufmerksamkeit oder manuelle Fähigkeiten notwendig sind. Dadurch werden Mitarbeiter weniger häufig unterbrochen und körperlich entlastet. Gleichzeitig lassen sich vorhandene Kapazitäten gezielter einsetzen. Entscheidend ist eine realistische Planung. Ein Roboter entfaltet seinen Nutzen dort, wo ausreichend viele wiederkehrende Transporte vorhanden sind und die Zusammenarbeit zwischen Technik und Mitarbeitern klar organisiert wurde.
Für einen zuverlässigen Betrieb benötigen Logistik- und Lieferroboter ausreichend breite und gut befahrbare Wege. Der Boden sollte eben und für das jeweilige Modell geeignet sein. Hohe Schwellen, Stufen, starke Steigungen, sehr enge Durchgänge oder dauerhaft zugestellte Bereiche können die Fahrt einschränken. Auch Türen, Aufzüge und stark frequentierte Kreuzungspunkte müssen bei der Planung berücksichtigt werden. Moderne Roboter erkennen Personen und kurzfristige Hindernisse, dennoch arbeiten sie auf übersichtlichen und klar strukturierten Routen meist effizienter. Wichtig sind außerdem geeignete Übergabestationen, an denen der Roboter sicher beladen und entladen werden kann, ohne andere Abläufe zu behindern. Hinzu kommt ein passender Standort für die Lade- oder Basisstation. Vor der Einführung sollten die geplanten Wege deshalb unter realen Bedingungen geprüft werden. Dabei zeigt sich, ob alle Ziele erreichbar sind, welche Anpassungen notwendig werden und ob der Roboter im täglichen Betrieb tatsächlich Zeit spart oder an bestimmten Stellen unnötig aufgehalten würde.
Moderne Lieferroboter nutzen verschiedene Sensoren, um ihre Umgebung fortlaufend zu erfassen. Je nach Modell kommen Laserscanner, Kameras, Tiefensensoren, Ultraschalltechnik oder mechanische Sicherheitselemente zum Einsatz. Erkennt der Roboter eine Person, einen Gegenstand oder ein anderes Hindernis, reduziert er seine Geschwindigkeit, hält an oder berechnet eine alternative Route. Zusätzlich lassen sich Bereiche definieren, die nicht befahren werden dürfen. Trotz dieser Technik ist eine sorgfältige Einrichtung unverzichtbar. Die geplanten Wege sollten nicht nur in einem leeren Gebäude getestet werden, sondern unter möglichst realistischen Bedingungen – etwa bei normalem Personenverkehr, geöffneten Türen und typischen Veränderungen im Arbeitsumfeld. Auch die Fahrgeschwindigkeit und das Verhalten an Engstellen müssen zur jeweiligen Umgebung passen. Mitarbeiter sollten außerdem wissen, wie der Roboter beladen, gestartet und bei Bedarf gestoppt wird. Eine fachgerechte Planung und Einweisung schaffen die Grundlage für einen sicheren und verlässlichen Einsatz.
Die Auftragserteilung hängt vom jeweiligen Modell und der eingesetzten Software ab. Häufig wird der gewünschte Zielpunkt direkt über ein Display am Roboter ausgewählt. Andere Systeme lassen sich über eine App, eine zentrale Bedienoberfläche oder ein verbundenes Endgerät steuern. Mitarbeiter beladen den Roboter, wählen das Ziel aus und starten den Auftrag. Anschließend fährt das Gerät selbstständig zur vorgesehenen Station. Dort kann ein Signal, eine Sprachausgabe oder eine Benachrichtigung darauf hinweisen, dass die Lieferung angekommen ist. Bei mehreren Transporten lassen sich je nach System verschiedene Ziele nacheinander anfahren. Komplexere Lösungen können außerdem mit bestehenden Anwendungen oder digitalen Prozessen verbunden werden. Eine solche Integration ist jedoch nicht für jeden Einsatz notwendig. Häufig reicht eine einfache, klar verständliche Bedienung vollkommen aus. Entscheidend ist, dass die Auftragserteilung zum Arbeitsalltag passt und keine zusätzlichen Hürden erzeugt. Je unkomplizierter der Ablauf, desto eher wird der Roboter regelmäßig und sinnvoll genutzt.
Welche Gegenstände transportiert werden können, richtet sich nach Größe, Traglast, Aufbau und Ausstattung des Roboters. Offene Ablageflächen eignen sich beispielsweise für größere oder leicht zugängliche Gegenstände. Mehrere Ebenen ermöglichen den gleichzeitigen Transport verschiedener Lieferungen, während geschlossene Fächer mehr Schutz und eine klarere Zuordnung bieten. Vor der Auswahl sollten Gewicht, Abmessungen, Empfindlichkeit und mögliche Sicherheitsanforderungen der Transportgüter betrachtet werden. Flüssigkeiten benötigen beispielsweise einen standsicheren Platz, empfindliche Waren gegebenenfalls eine zusätzliche Sicherung. Auch hygienische oder datenschutzrelevante Anforderungen können eine Rolle spielen, wenn Speisen, Dokumente oder sensible Materialien transportiert werden. Die angegebene maximale Traglast allein reicht für die Beurteilung nicht aus. Ebenso wichtig sind eine gleichmäßige Gewichtsverteilung, sichere Ablagen und eine einfache Be- und Entladung. Eine praktische Erprobung mit typischen Transportgütern zeigt meist schnell, welcher Aufbau für den vorgesehenen Einsatz geeignet ist.
Ob ein Logistikroboter Türen oder Aufzüge selbstständig verwenden kann, hängt von der technischen Ausstattung des Roboters und den Gegebenheiten im Gebäude ab. Automatische Türen sind häufig vergleichsweise einfach zu passieren, sofern sie ausreichend lange geöffnet bleiben und die Durchfahrt breit genug ist. Bei manuell zu öffnenden Türen kann dagegen Unterstützung notwendig sein. Für die eigenständige Nutzung von Aufzügen wird meist eine technische Anbindung zwischen Roboter, Aufzugssteuerung und gegebenenfalls dem Türsystem benötigt. Der Roboter muss den Aufzug rufen, das richtige Stockwerk auswählen und sicher erkennen können, wann die Ein- oder Ausfahrt möglich ist. Solche Integrationen sind grundsätzlich machbar, erfordern aber eine genaue technische Prüfung und Abstimmung mit den beteiligten Systemen. Nicht in jedem Gebäude ist eine vollständige Automatisierung wirtschaftlich sinnvoll. Manchmal ist es einfacher, den Einsatz auf eine Etage zu begrenzen oder feste Übergabepunkte an Aufzügen und Türen einzurichten.
Der Aufwand für die Inbetriebnahme richtet sich nach der Größe des Einsatzbereichs, der Anzahl der Ziele und der Komplexität der vorhandenen Abläufe. Zu Beginn werden die typischen Transportwege, Gegenstände und Übergabepunkte betrachtet. Anschließend erfasst der Roboter die vorgesehenen Bereiche oder erhält eine digitale Karte. Darin werden Ziele, Routen, Sperrzonen und weitere Einstellungen hinterlegt. Danach folgen Testfahrten mit realistischen Beladungen. Dabei wird geprüft, ob alle Wege zuverlässig erreichbar sind, Hindernisse erkannt werden und die Übergabe an den jeweiligen Stationen funktioniert. Häufig müssen Geschwindigkeit, Routenführung oder einzelne Zielpunkte noch angepasst werden. Zusätzlich werden die Mitarbeiter in Bedienung, Beladung, tägliche Kontrolle und einfache Pflegeschritte eingewiesen. Die spätere Nutzung ist meist unkompliziert, sofern die Einführung sauber vorbereitet wurde. Eine gründliche Einrichtung ist deshalb kein unnötiger Zusatzaufwand, sondern die Voraussetzung dafür, dass der Roboter im Alltag tatsächlich entlastet.
Ein Logistik- oder Lieferroboter lohnt sich besonders dann, wenn regelmäßig ähnliche Transporte über festgelegte Wege stattfinden. Dabei zählt nicht nur die Länge einer einzelnen Strecke. Entscheidend ist, wie häufig diese Wege zurückgelegt werden, wie viel Arbeitszeit sie insgesamt binden und wie stark Mitarbeiter dadurch unterbrochen oder körperlich belastet werden. Auch schwer zu besetzende Zeiten, wiederkehrende Auftragsspitzen und lange Wege zwischen einzelnen Bereichen können für den Einsatz sprechen. Zur wirtschaftlichen Bewertung sollten Anschaffungs- und Betriebskosten dem erwarteten Nutzen gegenübergestellt werden. Dazu gehören eingesparte Laufwege, zusätzliche Transportkapazitäten, besser planbare Abläufe und eine gezieltere Nutzung des vorhandenen Personals. Der Roboter sollte jedoch eine konkrete und dauerhaft anfallende Aufgabe erhalten. Wird er nur gelegentlich oder ohne klaren Prozess eingesetzt, bleibt der Nutzen begrenzt. Eine Bedarfsanalyse schafft daher eine belastbare Grundlage für die Entscheidung und zeigt, welches Modell zur tatsächlichen Situation passt.
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